• Horst erklimmt die Halde 58 mal

    In Corona-Zeiten haben einige, in Abwesenheit der üblichen Herausforderungen, ihr Abenteuer gesucht. Horst berichtet von seinem:

    Seit heute ist es offiziell: Mein "Basecamp Everersting" ist genehmigt und in der Hall of Fame auf everesting.cc gelistet.
    Basecamp Everesting bedeutet dabei ein halbes Everesting. Was ist jetzt ein Everesting? Mit dem Fahrrad eine Steigung suchen (könnte sogar deine Garagenauffahrt sein 🙂 ) und diese so lange rauf und wieder runter zu fahren, bis man durch das Hinauffahren 8848 Höhenmeter gesammelt hat. Der Mt. Everest ist 8848 m hoch und darum diese Zahl und der Begriff "Everesting".
    Ich habe am Dienstag in dieser Woche die Hälfte davon, also 4424 Höhenmeter gesammelt, indem ich 58 mal in Grevenbroich von Neuenhausen auf die Vollrather Höhe gefahren bin. Dabei sind 180km Strecke zusammengekommen, immer rauf und wieder runter, am Stück. Lediglich zur Versorgung, wie Auffüllen der Flasche und für einen Riegel oder ein Gel oder einen Kuss meiner Liebsten, habe ich kurz angehalten. Dauer ca. 9 1/2 Stunden. Wer nachrechnet erkennt, dass ich damit ca. 10 Minuten je Runde gefahren bin, was unter Rennradlern eher gemütlich ist. Es sollte ja auch ein Test sein und bei neuen Herausforderungen taste ich mich lieber von unten heran. Am Ende konnte ich die Rundenzeiten dann auch noch deutlich verkürzen.
    Jetzt bin ich jedenfalls sicher, dass ich auch noch mal das "ganze Ding" angehen möchte und plane ein volles Everesting für nächstes Jahr - vermutlich im Juni, wenn die Tage am  längsten sind um möglichst wenig im Dunkeln zu fahren.
    Für Interessierte hier noch der Link zur offiziellen Webseite und zu meiner Fahrt auf Strava:
    https://everesting.cc/hall-of-fame/#/hill/3863806154
    https://www.strava.com/activities/3863806154
    Sollte jemand Lust verspüren dies auch auszuprobieren. Ich hätte da bereits ein paar Tips und Erfahrungen.

    Sollte sich jemand über die langen Kleidungsstücke im Hochsommer wundern: Morgens war es noch kühl, speziell auf der Abfahrt. Später habe ich dann auf kurz & kurz gewechselt.

  • Familie Zühlke radelt 26 Tage Neuss - Hamburg - Berlin und zurück

    Die Familie Zühlke ist inzwischen bekannt für ihre Sommerreisen mit dem Rad. Dieses Mal ging es inklusive der beiden Kinder Julius (6 Jahre) und Lisanne (10 Jahre) in 26 Tagen über fast 1800 Kilometer von Neuss über Hamburg nach Berlin und wieder zurück.

    Hier ein Link zum Zeitungsartikel der RP: https://rp-online.de/nrw/staedte/neuss/neusser-familie-zuehlke-radelt-1800-kilometer-durch-norddeutschland_aid-52408937

    Und falls der nicht mehr funktioniert hier noch der Text:

    "Die Neusser Familie Zühlke bestritt ein 26-tägige Radtour durch Norddeutschland. Fast 1800 Kilometer standen nach der Rückkehr auf dem Tacho.

    Von Sophie Segbers

    Von Neuss über Hamburg bis nach Berlin und zurück – diese Strecke legt man meist mit dem Auto oder der Bahn zurück. Das gilt aber nicht für den sechsjährigen Julius Zühlke und seine zehnjährige Schwester Lisanne. Die beiden jungen Athleten der Triathlon-Abteilung der TG Neuss brachen am 28. Juni mit ihren Rennrädern in ein sportliches Sommer-Abenteuer auf. Nur mit Bikepacking-Taschen ausgestattet radelten die Geschwister durch acht norddeutsche Bundesländer und sechs Landeshauptstädte. Hinterher verzeichnete ihr Tacho eine Strecke von 1787 Kilometern.
    Von Neuss führte die Reise über Düsseldorf, Münster, Bremen, Lüneburg und Hamburg bis nach Berlin. „Höhepunkt der Reise war für mich der Moment, als wir durch das Brandenburger Tor gefahren sind“, erzählt Lisanne, die bis zu den Sommerferien die Martin-Luther Grundschule in Neuss besuchte und jetzt auf das Nelly-Sachs-Gymnasium wechselt.

    Eigentlich war der Abstecher in die Hauptstadt gar nicht geplant: Der Entschluss entstand erst in Laufe der Reise, als die Kinder merkten, dass sie statt den angenommenen 55 bis 60 Kilometer pro Tag im Schnitt auf 70 Kilometer kamen. Darüber, dass die beiden so flott unterwegs waren, freute sich besonders Julius, der die erste Klasse der Michael-Ende-Schule besucht: „Unsere längste Etappe war exakt 100 Kilometer lang. Das wollte ich unbedingt einmal schaffen. Außerdem sind wir dadurch vor meinem Geburtstag zurück in Neuss gewesen und ich konnte so zu Hause feiern.“

    Begleitet von ihren Eltern Susanne und Raoul Zühlke verbrachten die beiden Triathleten die Hälfte der Nächte in Unterkünften. Die übrige Zeit wurde auf Zeltplätzen übernachtet. Tagsüber folgte die Familie auf ihrem Weg vor allem Flüssen, wie dem Rhein und der Elbe, oder Kanälen. Sie mussten aber auch das Wiehengebirge, die Magdeburger Börde und den Teutoburger Wald mit anstrengenden Steigungen überwinden. Der Rückweg führt das Viergespann über Magdeburg, Braunschweig, Hannover und Osnabrück wieder zurück nach Neuss , wo sie nach insgesamt 24 Rad- und zwei Ruhetagen wieder ankamen. „Das einzige, was nicht so viel Spaß gemacht hat, war, dass es in den ersten beiden Wochen viel geregnet hat und unser Zelt dann beim Aufbauen noch nass war“, resümiert Lisanne den für sie einzig negativen Aspekt.

    Vorbereitet hatte sich das Geschwisterpaar in diesem Jahr komplett selbstständig, weil das Sportprogramm in den Vereinen durch Corona fast völlig zum Erliegen gekommen war. Vor allem nutzten sie dafür das Rennrad. Auch vor ihrer Reise fuhren Lisanne und Julius nahezu täglich. So unterstützten sie nebenbei sogar die Stadt Neuss beim Stadtradel – mit jeweils über 670 Kilometern. „Ich freue mich aber auch schon darauf, wenn ich wieder mit den anderen Kindern zusammen trainieren kann“, sagt Lisanne mit Blick auf das Ende der Corona-Pause.

    Schon in den Vorjahren sammelten die Nachwuchssportler bei Radwanderungen mit ihren Eltern Erfahrungen mit Reisen dieser Art. Sobald sie das Radfahren erlernt hatten, durften sie auf Teilen der jährlichen Radtouren selbst in die Pedale treten. „Damals hatten wir einen Anhänger, in dem die Kinder sich ausruhen konnten, wenn sie nicht mehr selbst fahren wollten“, berichtet Susanne Zühlke mit Blick auf früher. Mit der Zeit erlangten die Geschwister immer mehr Kondition und können mittlerweile mit ihren Eltern mithalten. Eine Tour um die Niederlande herum und eine an Rhein, Mosel und Ahr entlang hat die Familie in den vergangen beiden Jahren schon hinter sich gebracht."

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